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9 Tage FRANKREICH - Rundreise

Das Königreich Burgund - ein Zentrum des Mittelalters

9 Tage FRANKREICH - Rundreise

Das Königreich Burgund - ein Zentrum des Mittelalters


ÖK F-22409

1. Tag: Fahrt im bequemen Fernreisebus nach Mulhouse im Elsass. Hotelbezug für 1 Nacht.

2. Tag: Fahrt nach Ronchamp. Der Hügel „Notre- Dame du Haut“, der sich über Ronchamp erhebt, südlich des Naturschutzgebiets des „Ballons des Vosges“, ist ein Ort von höchster historischer und spiritueller Bedeutung. Besichtigung der gleichnamigen Kapelle und Weiterfahrt nach Besançon. Mittagspause und Besuch der Zitadelle, ein Meisterwerk von Vauban. Die Zitadelle thront entlang der Doubs-Schlaufe 100 m über der Altstadt der Comtoiser Hauptstadt und bietet von der Stadtmauer aus eine wunderbare Panorama-Aussicht. Sie birgt neben einem Zoologischen Garten, einem Insektarium und einem Aquarium auch ein Museum über ihren Erbauer. Weiterfahrt nach Beaune und Hotelbezug für 4 Nächte.

3. Tag: Vormittags Besichtigung der alten Stadt Beaune, deren Weinbautradition bereits zur Zeit der Römer begründet wurde, ist das Zentrum des Weinbaugebietes der Côte-d‘Or. Besuch des Hôtel-Dieu (Hospice de Beaune), ein Hospital aus dem 15. Jh., das bis ins Jahr 1971 als solches genutzt wurde. Auch heute noch sind einige Teile des alten Komplexes als Pflegeheim in Gebrauch, während der Rest als Museum fungiert und einen interessanten Einblick in die Krankenpflege der frühen Neuzeit gewährt. Anschließend Fahrt nach Tournus und Besichtigung der Kirche Saint Philibert aus dem frühen 11. Jh. Sie ist benannt nach dem heiligen Philibert, dessen Reliquien in der Zeit der Überfälle durch die Normannen hierher gebracht wurden und die einst zur Benediktinerabtei von Tournus gehörten. Rückfahrt nach Beaune via Chalon-sur-Saône mit Rundgang durch die Altstadt.

4. Tag: Frühe Fahrt nach Cluny zur Besichtigung der Benediktinerabtei, deren Abteikirche im Mittelalter, vor dem Bau der heutigen Peterskirche in Rom, die größte Kirche der westlichen Welt war. Nachdem hier über 900 Jahre Mönche lebten, bietet der Ort heute ein gewaltiges und berühmtes Erbe, darunter zahlreiche Klostergebäude, ein Museum für Archäologie und Kunst mit bedeutenden Hauptwerken der zivilen romanischen Bildhauerei. Weiterfahrt nach Taizé im Südburgund. Hier gründete Frère Roger 1940 eine internationale ökumenische Communauté. Die Brüder engagieren sich, ein Leben lang materielle und spirituelle Güter zu teilen, in Ehelosigkeit zu leben und einen schlichten Lebenstil zu führen. Heute gehören dem Männerorden ca. einhundert Brüder aus über 25 Nationen an. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Beaune.

5. Tag: Ausflug zum Kloster Cîteaux. Südlich von Dijon gelegen, gilt das Kloster als Ursprung des Zisterzienserordens. Dieser Orden widmete sich ganz den Prinzipien der Arbeit und des Glaubens, fernab von der weltlichern Verführung größerer Städte. Auch heute leben und arbeiten noch Mönche in der 1098 gegründeten Abtei. Das weitläufige Grundstück wird von ihnen bewirtschaftet und nur zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet, die das fromme Leben der Mönche kennenlernen möchten. Im Anschluss Weiterfahrt nach Dijon, gestern glanzvolle Haupstadt der Herzöge von Burgund, heute eine moderne, regionale Stadt mit einem außergewöhnlichen architektonischen Erbe. So zählt Dijon 97 unter Denkmalschutz stehende Bauwerke. Neben der Kathedrale Saint Benigne ist auch das Stadtbild selbst mit den bunten Dachziegeln, Fachwerkhäusern und Patrizierhäusern des 13. und 14. Jh. sehr sehenswert. Etwas Zeit zur freien Verfügung. Weiterfahrt nach Nuit Saint Georges zur Weinprobe der berühmten Weine von Côtes de Nuit. Rückfahrt nach Beaune.

6. Tag: Fahrt nach Autun. Die Stadt gilt als „Tor zum Morvan“. Die dunklen Wälder dieser Region reichen bis fast an den mit buntglasierten Ziegeln gedeckten Chor der Kathedrale Saint-Lazare heran. Autun ist eine Stadt mit einer großen geschichtlichen Vergangenheit und trägt zahlreiche Spuren aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit: romanische Theater, Stadttore und Stadtmauern, Rathaus und Theatern mit italienischem Einfluss. Besuch der Kathedrale Saint-Lazare, die ab 1119 als Nachfolgebau einer im 8. Jh. entstandenen Kirche. Sie gilt als „monument historique“ und genießt eine regelmäßige Wartung. Die Kirche ist das Wahrzeichen der Stadt und gilt als eines der schönsten und geschichtsträchtigsten Bauten des Burgunds. Weiterfahrt nach Avallon und kleine Pause. Anschließend Fahrt nach Vezelay. Den Mittelpunkt der Stadt stellt die Basilika Sainte Marie Madeleine dar, eine ehemalige Klosterkirche aus dem 9. Jh. Sie birgt Reliquien der heiligen Maria Magdalena, was im Mittelalter alljährlich an ihrem Namenstag zu einem großen Ansturm an Pilgern führte. Die hervorragend restaurierte Kirche ist besonders bemerkenswert durch das Giebelfeld im Portal, das zu den Meisterwerken burgundischer Romantik zählt, die grotesken Skulpturen, die firgurenreichen Kapitelle und das riesige Kirchenschiff. Hinter der Basilika liegt ein Park, von dem aus sich ein herrlichen Blick auf das Curé-Tal und die umliegenden Dörfer bietet. Fahrt nach Auxerre und Hotelbezug für 2 Nächte.

7. Tag: Ausflug nach Saint Thibault und Besichtigung der Kirche St. Thibault, dessen Altarretabel und polychromer Steinalter Meisterwerke aus dem 14. Jh. sind. Weiterfahrt nach Semur-en-Auxois. Die mittelalterliche Stadt ist typisch für das Burgund. Der Burgfried aus dem 13. Jh., bestehend aus vier breiten und massigen Türmen, bezeugt die damalige herzögliche Macht. Anschließend Fahrt zum Besuch der Abtei von Fontenay. Sie liegt gemäß der Tradition der Zisterzienser in einem abgelegenen Tal an einem Wasserlauf. Heute gehört die Abtei zum UNESCO Weltkulturerbe und gilt als die bedeutendste Abtei der Region. Zu Hochzeiten lebten hier hunderte Mönche, die wertvolle Handschriften anfertigten und Erfolge in der Medizin und Heilkunde des Hochmittelalters erreichten. Obwohl es seit dem 18. Jh. nicht mehr als Kloster genutzt wird, entspricht es dank aufwändiger Restaurationen heute nahezu dem Originalzustand. Rückfahrt nach Vezelay.

8. Tag: Besichtigungen in Auxerre, eine geschichtsträchtige und von der Kunst geprägte Stadt, die es geschafft hat, sich ihr bemerkenswertes architektonisches Erbe zu bewahren. Die Kathedrale St. Etienne verkörpert die gotische Eleganz und besitzt Portale mit außergewöhnlichen Flachreliefs. Die Verglasungen im Chor und im Querschiff verleihen den Innenräumen einen ganz besonderen Charakter und gehören zu den schönsten Glasfenstern, die in Frankreich zu finden sind. Auch die Anlage der über 1 000 Jahre alten Abtei Saint-Germain ist so gut wie vollständig erhalten. Die Kryptenanlage aus dem 9. Jh., der Höhepunkt eines jeden Besuchs, ist mit den ältesten Wanmalereien verziert, die bisher in Frankreich entdeckt wurden. Ein „Muss“ sind auch der Kapitelsaal aus dem 12. Jh., der Weinkeller aus dem 14. Jh. sowie der Kreuzgang aus dem 17. Jh. Danach Aufbruch nach Pontigny mit Besichtigung der Abtei, dessen Gründungsjahr auf das Jahr 1114 datiert wird. Das ehemalige Kloster ist ein Anlaufpunkt für Pilger auf der Route des Jakobweges nach Santiago de Compostela.   Im Anschluss Fahrt nach Mulhouse und Hotelbezug für 1 Nacht.

9. Tag: Rückfahrt bis zum Ausgangsort der Reise.

 

Leistungen: Fahrt im bequemen Fernreisebus ab/bis Heimatort; Übernachtungen in guten, landesüblichen Mittelklassehotels im Doppelzimmer mit Dusche oder Bad/WC; Halbpension (Frühstück und Abendessen); lokaler deutschsprachiger Guide in Rondchamp am 1. Tag; Audio-Guides in der Zitadelle von Besançon; deutschsprachige, fachkundige Reiseleitung ganztägig vom 2.-7. Tag; Eintrittsgelder in Rondchamp, Zitadelle von Besançon, Hospices de Beaune, Benediktinerabtei in Cluny, Kloster Cîteaux, Kathedrale Saint-Lazare, Basilika Sainte Marie Madeleine in Vezelay, Kloster Fontenay, Abtei von Pontigny, Abtei Saint-Germain in Auxerre; Weinprobe in Nuit Saint Georges.

Nicht enthalten: Trinkgelder, weitere Eintritte, Getränke, Versicherungen, Fakultativangebote sowie persönliche Ausgaben.

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