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12 Tage POLEN - Rundreise mit Königsberg (Russland)

Spuren deutscher Vergangenheit - "Wechselvolle Geschichte und verwunschene Landschaften"

12 Tage POLEN - Rundreise mit Königsberg (Russland)

Spuren deutscher Vergangenheit - "wechselvolle Geschichte und verwunschene Landschaften"

ÖK PL-GUS-7012

Der Norden Polens ist reich an einmaliger Kultur und Kunstschätzen. Ursprüngliche unberührte Naturlandschaften, alte verwunschene Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint, und freundliche Menschen begeistern jeden Reisenden. Das Land wurde beeinflusst von kulturellen Entwicklungen des Abendlandes im Westen wie im Osten. Beeindruckend sind die prächtige Schloßpark-Anlagen, wunderschöne Kirchenbauten und kunstvoll restaurierte mittelalterliche Straßenzüge z. B. in den Städten Danzig, Thorn und Breslau. In Frauenburg ist man unterwegs auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus und in Marienburg fasziniert die mächtige Festung des Deutschen Ritterordens. Die Tage mit dem historischen alten Königsberg (heute Kaliningrad) und das frühere Ostpreußen erzählen von einer wechselvollen bewegten  Geschichte. Die Kurische Nehrung ist ein einzigartiges Naturerlebnis. Lassen Sie sich verzaubern von der fast verwunschenen Landschaft und der stimmungsvollen Atmosphäre am Kurischen Haff. Entspannung findet man bei einem Strandspaziergang in Zoppot, an den Sandstränden der Bernsteinküste oder bei einer Schifffahrt auf den glasklaren Seen in Masuren, immer begleitet von Ruhe und Abgeschiedenheit in herrlicher Natur mit der frischen Luft.

1. Tag: Flug nach Gdansk/Danzig, der ehemaligen Hansestadt, welche mit den beiden Ostseestädten Sopot und Gdynia die Dreistadt (Trójmiasto) bildet. Hotelbezug für 4 Nächte in Gdansk/Danzig.  
                                                                                    
2. Tag: Stadtführung Gdansk/Danzig (UNESCO Weltkulturerbe). Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind fast alle im Zentrum gelegen, entweder in der Rechtstadt oder der Altstadt. Rundgang durch das nach historischem Vorbild wieder aufgebaute Stadtzentrum. Gang am Goldenen Tor (13. Jh.) vorbei zum Sommerrefektorium und zur St. Anna Kirche mit den Gräbern von elf Großmeistern (die Pracht des viergeschossigen Großmeisterpalastes war im mittelalterlichen Europa nahezu einzigartig), den eindrucksvollen Patrizierhäusern in der Langgasse, weiter zum Langen Markt mit dem Rathaus, dem spätgotischen Artushof aus dem 15. Jh. sowie dem barocken Neptun-Brunnen und durch das Grüne Tor zum Krantor, dem Wahrzeichen von Danzig. In der Basilika zu Oliva Besuch eines beeindruckenden Orgelkonzerts. Überall in der Altstadt findet man typische Bernsteingeschäfte. Zeit zur freien Verfügung (bei Unterbringung in Zoppot/Sopot flanieren im mondänen Kur- und Badeort mit dem längsten Holzsteg und vielen schönen Gartenlokalen. Rückkehr zum Hotel.

3. Tag: Ausflug nach Elbag/Elbing unweit des Frischen Haffs gelegen. Besichtigung des Oberländer Kanals, der mehrere Seen verbindet. Das Kanalsystem (Besonderheit sind fünf Rolberge, auf denen die Schiffe zur Bewältigung des Höhenunterschieds von 100 m auf Schienen-Wagen über Land transportiert werden), ist ein technisches Wunderwerk (unter Denkmalschutz). Besuch des kleinen Museums und 2-stündige Schiffsfahrt auf dem Kanal. Weiterfahrt nach Olsztyn/Allenstein, der von Wäldern umgebenen Hauptstadt Ermlands und Masurens, am Ufer der Lyna gelegen. Stadtrundgang durch die Altstadt: vom Hohen Tor zum Fischmarkt und zum Alten Markt mit dem Alten Rathaus, in dem heute die Woiwodschaftbibliothek untergebracht ist. An der evangelischen Kirche vorbei zur Burg (14. Jh.), in der Nikolaus Kopernikus von 1516 bis 1520 mit kurzen Unterbrechungen lebte. Rückkehr zum Hotel.

4. Tag: Ausflug in die Kaschubische Schweiz, bekannt für ihre Seen, Hügel, endlosen Wälder, ein Stück Land, das sich völlig von dem restlichen Land Polens unterscheidet. Kleine Alleen mit wenig Verkehr führen vorbei an alten Gehöften und verträumten Dörfern. Als Hauptstadt der kaschubischen Schweiz gilt das kleine Städtchen Kartuzy/Karthaus. Besichtigung der alten Klosterkirche des Karthäuserordens. Besuch des kaschubischen Museums, in dem Zeugnisse der kaschu-bischen Kultur und des traditionellen Kunsthandwerks ausgestellt sind. Die ganze Region ist bekannt für ihre Trachten und die Volkstümlichkeit, die hier noch lebendig ist. Auch die Teufelsgeige wird präsentiert, das älteste Musikinstrument der Kaschuben. Danach auf den Wieżyca-Hügel zum Aussichtsturm mit einem herrlichen Blick über die Region. Weiter zum Wdzydze Kiszewskie Park, das älteste Freilichtmuseum Polens. Möglichkeit zum Besuch des Dorfes Chmielno, dem Keramikzentrum, welches sich im privaten Familienbesitz befindet und in dem schon seit vielen Generationen getöpfert wird. Rückkehr zum Hotel. Fakultativ: Folkloreveranstaltung mit Abendessen in einem regionalen Restaurant (anstelle Abendessen im Hotel).

5. Tag: Fahrt nach Frombork/Frauenburg, auch liebevoll die  „Perle des Nordens“ genannt. Dieser schöne Ort liegt am Frischen Haff, einer Bucht der Ostsee, und ist eng mit dem Namen Nikolaus Kopernikus verbunden, der hier lebte und wirkte und im hiesigen Dom begraben ist. Die mächtige Kathedrale, der Bischofspalast und die Domburg mit dem Kopernikus-Museum gehören zu den bedeutendsten Bauwerken des Deutschen Ordens. Im freistehenden Glockenturm (Campanile) hängt ein Foucaultsches Pendel und von der Aussichtsplattform kann man bei guter Sicht bis nach Russland schauen. Anschließend Fahrt zum Grenzübergang Russland. Empfang durch die russische deutschsprachige Reiseleitung. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erfolgt die Weiterreise bis nach Königsberg. Kaum eine andere Region kann so eine wechselvolle Geschichte bieten wie das Kaliningrader Gebiet, ehemals Ostpreußen. Hotelbezug für 2 Nächte in Königsberg.

6. Tag: Königsberg. Besichtigung des ehemaligen Königsberger Doms (Eintritt inkl.), der Börse, des Kant Denkmals sowie der Grabstätte und des Schillerdenkmals. Anschließend Ausflug auf die Kurische Nehrung (Russische Seite), u. a. zur Vogelwarte Rossitten und zum Fischerdorf Pillkoppen, das ursprünglichste Dorf der Nehrung inkl. Mittagessen. Danach Rückkehr zum Hotel nach Königsberg.

7. Tag: Besuch von Jantarnyi/Palmnicken. Der Ort ist prägend für den Bernsteinabbau. Hier wurde im Tief- wie auch im Tagebau das „Baltische Gold“ gefördert. Ein Museum vermittelt Informationen über das begehrte fossile Harz. Besuch der Stadt Svetlogorsk/Rauschen, wohl eine der wenigen Städte Ostpreußens, die den zweiten Weltkrieg mehr oder weniger unbeschadet überstanden hat. Spaziergang durch die Stadt mit schönen Alleen und Parkanlagen, alten deutschen Villen mit eindrucksvoller Architektur. Fahrt zur polnischen Grenze. Verabschiedung von der russischen Reiseleitung und Wiedereinreise nach Polen. Empfang durch die polnische Reiseleitung und Fahrt nach Mikolajki/Nikolaiken. Das wichtigste Wasserzentrum Masurens wird von seinen Bewohnern stolz „Venedig des Nordens“ genannt. Weiterfahrt nach Mragowo/Sensburg zum Hotelbezug für 3 Nächte.       

8. Tag: Fahrt in den waldreichen Südteil Masurens und durch die Johannisburger Heide nach Galkowo. Besichtigung des in einem Jagdhaus untergebrachten „Salon Dönhoff“. Das heutige Museum widmet sich mit Bild- und Tondokumenten Marion Gräfin von Dönhoff, der ehemaligen Chefredakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“, eine der bedeutendsten deutschen Publizistinnen. Rückkehr nach Mragowo/Sensburg. Besichtigung des Ernst-Wiechert-Museums. Zeit zur freien Verfügung.
                    
9. Tag: Fahrt nach Reszel/Rössel. Gang durch die Altstadt vorbei am bischöflichen Schloss, zur barocken Peter- und Paulskirche mit einer interessanten Ausstattung im Rokoko- und Empire-Stil. Weiterfahrt nach Swieta Lipka/Heiligen Linde, dem bekanntesten Wallfahrtsort Masurens mit seinem beeindruckenden barocken Sakralbau und einer Barockorgel mit beweglichen Figuren von 1721. Das Wahrzeichen der Kirche ist eine Miniatur eines Lindenbaumes mit der Figur der Jungfrau Maria. Fakultativ: Möglichkeit zum Besuch einer Keramikmanufaktur in Nakomiady (www.nakomiady.pl). Anschließend Fahrt nach Ketrzyn/ Rastenburg zur Besichtigung der Wolfsschanze, dem Hauptquartier Hitlers, wo 1944 das Attentat auf den Diktator misslang. Danach Dampferfahrt auf der Masurischen Seenplatte. Rückfahrt zum Hotel.                                              

10. Tag: Fahrt nach Torun/Thorn, der Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus und Paul Hindenburg. Spaziergang durch die Altstadt. Anschließend Fahrt nach Poznan/Posen, der Universitätsstadt und dem kulturellen Mittelpunkt Polens. Stadtrundgang zum Marktplatz mit dem alten Renaissance-Rathaus, dem heutigen historischen Museum und dem Uhrturm. Gang über die Dominsel Ostrów Tumski und Besuch der Kathedrale. Die Basilika mit einem gotischen Flügelaltar und königlichen Grabmälern wurde von 1346 - 1428 erbaut. Übernachtung in Poznan/Posen.

11. Tag: Fahrt nach Wroclaw/Breslau (ca. 3 Std.), Hauptstadt der historischen Region Schlesiens und Kulturhauptstadt Europas 2016. Spaziergang. Durch die mehr als huntertausend Studenten ist die Stadt ebenso multikulturell wie traditionell. Die grüne Stadt an der Oder wird auch die Stadt der Brücken und Kirchen genannt. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der von spitzgiebligen Patrizierhäusern umgebene Breslauer Ring. Das berühmte spätgotische Rathaus ist eines der wertvollsten Bauten der gotischen Stadtarchitektur. Den historisch interessanten Stadtteil Breslaus findet man auf der Ostrow Tumski Dominsel. Besichtigung der Kathedrale St. Johannes des Täufers mit den Zwillingstürmen und vorbei an der großen Heiligkreuz-Kirche und der Batholomäuskirche. Besuch des Museums der Erzdiözese o d e r weiter über eine Brücke zur Sandinsel im Norden der Stadt. Besichtigung der gotischen Kirche St. Maria auf dem Sande aus dem 14. Jh., der Jahrhunderthalle, erbaut 1913, ein erstlingswerk in der Bautechnik mit Stahl. Sie hat die Form eines vierblättrigen Kleeblatts und eine Kuppel mit einem Durchmesser von ca. 65 m. Besichtigung der Aula Leopoldina in der ehemaligen Jesuiten-Akademie und heutigen Universität.

12. Tag: Vormittags Zeit zur freien Verfügung. Fahrt zum Flughafen Copernicus Airport Breslau und Rückflug.

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