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13 Tage NAMIBIA

Höhepunkte Namibias

13 Tage NAMIBIA

Höhepunkte Namibias


ÖK NAM-11013

 

1. Tag: Flug nach Windhoek.

2. Tag: Ankunft am Hosea Kutako Flughafen in Windhoek. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt. Zu sehen sind die verschiedenen Kolonialbauten aus der Gründerzeit, wie z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und der Regierungssitz, auch Tintenpalast genannt. Anschließend Besuch einer Diamantenfirma um einen tiefen Einblick in die Herstellung eines namibischen Diamanten zu bekommen. Dieser Stein besitzt die höchste Qualität aller Diamanten der Welt und ist schon seit der Kolonialzeit das Haupteinkommen Namibias. Hier kann die Vielfalt des Schmucks begutachtet werden, welcher nicht nur aus Diamanten besteht, sondern auch aus dem sehr wertvollen Tanzanit hergestellt wird. Weiterfahrt in den Stadtteil Katutura, das Township und ehemalige Ghetto der schwarzafrikanischen Mitbürger Windhoeks. Bei einer Tour durch das Township Besuch des Selbsthilfeprojekt Penduka. Hier verkaufen Frauen ihre in Eigenregie hergestellten Handarbeiten. Danach Begegnung im Bishop Kameeta Kindergarten. Der Kindergarten wird von Frau Anna Frederick geleitet, welche sich unermüdlich für die Erziehung, Ernährung, Gesundheit, Schul- und Vorschulausbildung und auch für die kirchliche Erziehung von verwaisten Kindern, oder Kindern, welche keinerlei Unterstützung von verarmten Eltern genießen, einsetzt. Der Nachmittag steht dann noch für einen Stadtbummel und Einkäufe zur Verfügung. Anschließend Transfer zum Hotelbezug für 1 Nacht.

3. Tag: Fahrt durch das Khomas Hochland in die Sossusvlei Umgebung. Nachmittags Naturrundfahrt zum Sonnenuntergang bei den Versteinerten Dünen mit einem kühlen Getränk, während die Sonne am Horizont verschwindet. Danach Transfer zum Zimmerbezug in der Namib Desert Lodge für 2 Nächte.

4. Tag: In den kühlen Morgenstunden, Ausflug zum Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umringt ist. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blass gelb bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen. Möglichkeit auf eine dieser hohen Dünen hinaufzusteigen. Diese Dünenlandschaft lässt den Besucher in eine Welt ohne Zeit versinken. Fahrt mit Allradfahrzeugen in das Herz der Dünenlandschaft. Anschließend Besuch des Sesriem Canyons, wo der Tsauchabfluss über Millionen Jahre eine tiefe Schlucht in die Sand-, Kies- und Konglomeratschichten des Namib Randes gegraben hat.

5. Tag: Fahrt durch den Namib Naukluft Park. Es geht durch den Gaub Pass und den Kuiseb Canyon. Die Flussabschnitte mit ihren Felswänden, dem im Tagesablauf wechselndem Farbspiel, der Ufer- und Talbodenvegetation, mit ihren Höhlen und Kolken gehören zu den Landschaften, die man als Namibia Reisender nicht versäumen sollte. Am Nachmittag Ankunft in Swakopmund. Das Stadtbild des rund 30 000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Swakopmund ist heute ein beliebtes Seebad mit vielen touristischen Attraktionen und angenehmem Klima im Sommer. Kleine Stadtrundfahrt mit Besuch des Leuchtturmes und des alten Posthauses. Hotelbezug für 2 Nächte.

6. Tag: Morgens Fahrt nach Walvis Bay. Während einer Katamaran Bootsfahrt ist die wunderschöne Kombination aus Ozean und Dünen von Walvis Bay bis Sandwich Harbour zu entdecken. Mit dem Boot geht es in Walvis Bay los, am Hafen vorbei bis zur Guano Insel. Von hieraus kreuzt man durch die Lagune, wo neugierige Seehunde an Bord kommen, um mit Fisch gefüttert zu werden. Weiter geht es bis zum Pelican Point, wo eine große Pelzrobbenkolonie zu sehen ist. In der Regel lassen sich viele Delfine und Pelikane während der Fahrt beobachten. Um den Ausflug abzurunden, werden an Bord frische Walvis Bay Austern, Snacks und kalte Getränke gereicht. Rückkehr zum Walvis Bay Yacht Club. Von dort Gelegenheit zur Erkundung der Walvis Bay Lagune und danach kleine Rundfahrt durch Walvis Bay. Anschließend Rückfahrt nach Swakopmund. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Fakultativ: Möglichkeit einen Flug über die Skelettküste zu buchen, die vom Guide vor Ort organisiert werden kann. Abendessen in einem Restaurant.

7. Tag: Von Swakopmund Fahrt in nördlicher Richtung entlang der Küste mit ihren Flechtenfeldern und Salzgewinnungs-Pfannen. Über Henties Bay, am majestätischen Brandberg Massiv - der höchsten Erhebung Namibias - und dem ehemaligen Minenort Uis vorbei, ins szenenreiche Damaraland. Dieses Gebiet verkörpert die geologisch artenreichste Landschaft, die Namibia vorzuweisen hat und bildet weiterhin das Überlebensgebiet des Wüstenelefanten, schwarzen Nashorns und einer Reihe frei lebender Antilopenarten. Besuch des  Verbrannten Berges und der Orgelpfeifen, welche sich im Damaraland befinden. Weiter nach Twyfelfontein, Namibias einziges Weltkulturerbe, das nach seiner „zweifelhaften Quelle” benannt wurde. Die prähistorischen Felsenkunst-Galerien von Twyfelfontein sind eine wahre Schatztruhe an Felsgravierungen. Anschließend Fahrt zum Hotelbezug für 1 Nacht.

8. Tag: Am Morgen Besuch des „Living Museum of the Damara“, des ersten traditionellen Damara-Projektes in Namibia, des einzigen seiner Art. Im Lebenden Museum der Damara wurde zum ersten Mal überhaupt der Versuch gestartet, die „verlorene Kultur“ der Damara zu rekonstruieren. Weiterfahrt zum Etosha Nationalpark. Unterwegs Besuch des Versteinerten Waldes. Hier sind von urzeitlichen Fluten bis zu 30 m lange Baumstämme angeschwemmt worden und im Laufe der Jahrmillionen versteinert. Das Alter dieser fossilen Baumstämme wird auf 200 Mio. Jahre geschätzt. Am Nachmittag geht es von Okaukuejo aus auf die erste Pirschfahrt mit offenen Safarifahrzeugen. Viele Wildarten, die typisch für die Savannen-Ebenen Afrikas sind, finden sich hier in großer Zahl. Außerdem kann man mit Glück Löwen, Leoparden und Geparden beobachten und am frühen Morgen oder am späten Abend Hyänen und Schakale durch die Gegend streifen sehen. Kurz vor Sonnenuntergang Fahrt zum Zimmerbezug für 2 Nächte im Okaukuejo Camp am südlichen Eingang des Parks gelegen. Abends können die Tiere an der beleuchteten Wasserstelle beobachten werden.

9. Tag: Ganztägige Wildbeobachtungsfahrten im Etosha Nationalpark im Reisebus. Die mehr als 22 000 km² des Parks umfassen eine große Vielzahl an Landschaften und Lebensräumen. Hier kann man fast alle Säugetier-, Reptilien- und Insektenarten des südlichen Afrikas antreffen, einschließlich Hunderter von Vogelarten, die während der afrikanischen Sommermonate durch Zugvögel ergänzt werden. Diese Wildbeobachtungsfahrt führt zu den verschiedensten Wasserstellen, um zu beobachten, wie das Wild allmählich an die Tränke zieht, trinkt und dabei aufmerksam um sich peilt. Vor Sonnenuntergang Rückfahrt zur Unterkunft.

10. Tag: Heute geht die Fahrt quer durch den Etosha Nationalpark bis auf die Ostseite. Unterwegs Halt an mehreren der Wasserstellen, wo die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt in der freien Natur beobachtet werden kann. Etosha wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Der Park ist Heimat von vier der „Big Five“ - Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn. Die Wasserlöcher des Parks unterstützen eine Vielfalt von Säugetieren und Vögeln, darunter Arten wie Schwarzgesicht-Impala, Geparden und Namibias kleinste Antilope, das Damara Dik-Dik. Nachmittags Rückfahrt durch das Von Lindequist Tor zur Übernachtung in der Mokuti Etosha Lodge, die sich an der Ostseite des Nationalparks befindet.

11. Tag: Besuch des heimatkundlichen Museums von Tsumeb, welches auf beeindruckende Weise über die Wunderwelt der Minerale und Kristalle informiert. Anschließend Weiterfahrt zum Waterberg Plateau Park, einem ca. 400 km² großen Naturschutzgebiet, in dem bedrohte Tierarten wie Breit- und Spitzmaul- Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus angesiedelt wurden. Das Waterberg Plateau erhebt sich rund 200 m aus der umgebenden Ebene. Das Tafelbergmassiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fuße viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Möglichkeit zu einer Wanderung oder fakultativ: Naturrundfahrt auf dem Plateau. Fahrt zum Zimmerbezug im Waterberg Camp für 1 Nacht.

12. Tag: Rückkehr nach Windhoek, Namibias Hauptstadt. Unterwegs Besuch des Marktes der Kavango Holzschnitzer in Okahandja. Gelegenheit schönen Mitbringsel aus Kiaat oder anderen Hölzern aus Namibia zu erwerben. In Windhoek steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Möglichkeit zum Bummel über die Independence Avenue oder zur Besichtigung des Meteoriten-Brunnens. Die hier zu einem bizarren Kunstwerk versammelten schwarzen Bruchstücke gingen als Meteoritenregen vor etwa 600 Mio. Jahren in der Region von Gibeon nieder. Für Kunst- und Kulturliebhaber sind die National Art Gallery, das Alte Feste Museum, das Geological Survey Museum, das Transnamib Railway Museum und/oder das Owela Museum sehr interessant. Transfer zum Flughafen, Verabschiedung und Rückflug.

13. Tag: Ankunft in Deutschland.

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