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12 Tage USBEKISTAN

Geschichten aud der Seidenstraße

12 Tage USBEKISTAN

Geschichten auf der Seidenstraße

ÖK UZ-11212

1. Tag: Flug mit Usbekistan Airways von Frankfurt nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotelbezug für 2 Nächte.

2. Tag: Taschkent („Stadt der Steine“) wurde erstmals im 10./11. Jh. erwähnt. Bereits im 16. Jh. war die Stadt ein bedeutendes Handelszentrum der Schaibaniden. Starke Erdbeben zerstörten Taschkent 1966. Im Jahr 1970 wurde mit dem Bau der Metro begonnen und heute verfügt Taschkent über die einzige Metro in ganz Mittelasien. Metrofahrt. Am späten Vormittag Fahrt in die orientalische Altstadt und Besichtigungsrundgang mit dem Besuch der Medrese Barak Khans und einer alten Bibliothek, die einen originalen Koran aus dem 7. Jh. ausstellt. Die Medrese gehört zum Ensemble Hasrati Khan, das 2007 renoviert wurde. Danach Besuch des schönen und gut sortierten Chorsu-Basars. Die Besichtigungen enden in dem Museum für Angewandte Kunst, wo ausgewählte Unikate aus Keramik, Seide, Teppiche und die berühmten Suzanis (gestickte Teppiche) aus der Zeit Mitte des 19. Jh. bis zur Gegenwart ausgestellt sind.

3. Tag: Früher Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Schnellzug Afrosiab nach Samarkand, der über 2 700 Jahre alten Stadt an der Seidenstraße, die von den Griechen Marakanda genannt wurde. Transfer zum Hotelbezug für 2 Nächte. Anschließend Stadtbesichtigung. Der Registan Platz, das bekannteste Symbol Usbekistans, ist wohl einer der schönsten Plätze der Welt und wird von drei prächtigen Medresen eingerahmt: Medrese Ulug Beg, Medrese Tilla Kori und Medrese Scher Dor. Besuch bei einem Kalligraphiemeister, der interessante Schriftzeichen vorführt und eine kleine Darbietung seiner Kunst. Nachmittags Fahrt an den Stadtrand zu den Ausgrabungen von Afrosiab und den historischen Überresten von Marakanda. Abends traditionelles Abendessen mit dem Nationalgericht Plov bei einer usbekischen Familie. Plov wird grund- sätzlich von den Männern zubereitet. Der Oshpaz (Chefkoch) bereitet Plov über einer offenen Flamme und bedient bei Hochzeiten und Festlichkeiten bis zu 1 000 Personen aus einem riesengroßen Kessel. Fahrt zum Hotelbezug für 3 Nächte.

4. Tag: Besichtigung des großen Komplexes der Nekropole Shah-i-Zinda. Hier soll sich auch das Grab eines Cousins Mohammeds befinden, was den Ort seit Jahrhunderten zu einer Wallfahrtsstätte macht. Besuch der restaurierten Moschee Bibi Hanim, die im 15. Jh. eine der größten und prächtigsten Moscheen der islamischen Welt war. Ganz in der Nähe befindet sich der Siyob-Basar mit einer riesigen Auswahl an Früchten, Gemüsen und orientalischen Gewürzen. Mittagspause in einem lokalen Teehaus. Besuch des Mausoleums Gur Emir, das im 14./15. Jh. als Grabstätte Amir Timurs errichtet wurde.

5. Tag: Besichtigung des Ulug Beg Observatoriums mit Bewässerungsgraben und einer Forschungsstätte aus dem 15. Jh. und Besuch des Grab des Daniels. Was wäre ein Besuch auf der Seidenstraße, ohne einen Blick auf die wertvollen Teppiche zu werfen? Besuch einer Teppichmanufaktur mit Informationen über die kunstvolle Knüpfarbeit und die alten und modernen Knüpfmuster. Anschließend Besuch einer deutschstämmigen Familie, die zu einer Minderheit gehört. Die Gäste erfahren die Geschichte der Familie und das Leben in Samarkand. Möglichkeit zum Brotbacken und Verkosten in einer privaten Bäckerei. Fakultativ: Besuch des Theaters der orientalischen Trachten von Valentina Romanenko (ca. 1 Stunde). Eine Modenschau zeigt orientalisch-westliche Designermode. Abendessen in einem lokalen Restaurant.

6. Tag: Fahrt in die Oasenstadt Buchara, einst wichtiges und legendenumwobenes Zentrum an der Alten Seidenstraße. Auf ihren Basaren und in ihren Karawansereien trafen sich Menschen aus aller Welt. Die Oase Buchara liegt inmitten von Wüstensand. Hauptwasserader ist der Fluss Serafshan. Unterwegs Gelegenheit zu einer Mittagspause in einer Cayhenah (Teehaus). Zwischenstopp an der Karawanserei Rabat-i Malik. Am frühen Nachmittag Ankunft in Buchara und Besichtigung des Nakschbandi-Religionskomplexes. Informationen über den Sufismus und Treffen mit einem Imam zum Gedankenaustausch. Anschließend Besuch des Sommerpalastes des letzten regierenden Emirs von Buchara, Said Alim-Khan, eines wahren Kleinods mit schöner Gartenanlage. In einem Geschäft dort werden die wohl schönsten Suzanis angeboten (mit Seiden- oder Wollstickerei verzierte Baumwollstoffe). Fahrt zum Hotelbezug für 2 Nächte. Abendessen in einem stimmungsvollen Terrassenlokal.

7. Tag: Legendär war die Oasenstadt Buchara, ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, Sitz des eleganten Samanidenhofes und Zentrum des Islams in Zentralasien. Besuch des Samaniden-Mausoleums außerhalb der Altstadt. Weiter geht es zur Besichtigung der Ark (Festung). Die Zitadelle war mehrfach zerstört und im 7. Jh. mit einem ungewöhnlichen Grundriss wieder errichtet worden. Schöner Blick über Buchara. Vormittags Besichtigung aller wichtigen Sehenswürdigkeiten. Die Mittagszeit steht zur freien Verfügung. Anschließend geht es zum Haus des berühmtestens Kaufmanns Buchara. Fayzulla Hodjaev war ein Reformator während der Zeit der Emire und nach der Revolution erster Präsident der Repuplik von Buchara. Bei einer Teepause gibt es Informationen über die Geschichte der Familie und traditionelle usbekische Trachten. Anschließend Besuch einer Goldstickerei-Werkstatt. Spaziergang durch das jüdische Viertel mit Besichtigung einer der wenigen erhaltenen Synagogen – heute leben nur noch etwas 300 Juden in Buchara. Danach Kalligraphiestunde bei dem berühmten Miniaturmeister in Buchara. Abendessen mit Folklore in einer Medrese (wetterabhängig).

8. Tag: Vormittags weitere Besichtigungen. Nachmittags Fahrt auf der Alten Seidenstraße durch die Steppen- und Wüstenlandschaft der Kizilkum und über den Amudarja, dem zweitgrößten Fluss Zentralasiens, bis nach Chiwa. Unterwegs Picknick in der Wüste. In Chiwa Hotelbezug für 2 Nächte.

9. Tag: Besichtigungen in Chiwa, jahrhundertealte Oase, die auf eine mehr als 2 500 Jahre Stadtgeschichte zurückblickt. Das „Juwel in Türkis“ besticht durch orientalische Ornamentik, schattige Innenhöfe, Mauern aus Lehm sowie Moscheen, Medresen, Mausoleen und Minarette – verziert mit Tausenden türkisfarbener Fliesen. Die Altstadt Chiwas ist von einer nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Bummel durch die Gassen zum Besuch der engagierten Teppichknüpferinnen und Suzani Stickereien im Gebäude des ehemaligen British Council. Zum Sonnenuntergang bietet sich ein Blick von der Stadtmauer auf die Altstadt an. Ein schönes Erlebnis zur blauen Stunde. Abendessen mit Folkloredarbietung.

10. Tag: Vormittag zur freien Verfügung in der Altstadt. Das Hotel liegt in Fußnähe zum Stadttor. Anschließend Fahrt zum Flughafen Urgentsch und Flug nach Taschkent. Transfer zum Hotelbezug für 2 Nächte.

11. Tag: Ganztagesausflug in das Chimgan-Gebirge. Chimgan liegt etwa 90 km von Taschkent entfernt auf einer Höhe von 1 600 m über NN in den Westausläufern des Tianshan (Tschatkalgebirge). Dort gibt es schöne Berglandschaften mit einer interessanten Tier- und Pflanzenwelt. Mittags Picknick. Im Bergort Beldersay Fahrt mit der Seilbahn in luftige Höhen und anschließendem Spaziergang. Rückkehr am Nachmittag. Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant.

12. Tag: Kleines Frühstück. Früher Transfer zum Flughafen, Verabschiedung und Rückflug nach Deutschland.

 

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