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8 Tage POLEN Flugreise mit Königsberg (Russland)

Spuren deutscher Vergangenheit

8 Tage POLEN Flugreise mit Königsberg (Russland)

Spuren deutscher Vergangenheit

ÖK PL-GUS-7008

1. Tag: Flug nach Gdansk/Danzig. Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Hotelbezug für 1 Nacht. Nachmittags Stadtrundgang Gdansk/Danzig mit den prachtvollen Patrizierhäusern und gotischen Kirchen welche vom früheren Reichtum der mehr als 1000 Jahre alten Handelsmetropole zeugen. Zu den schönsten Gebäuden der Rechtstadt zählt der Artushof, der ehemalige Sitz der Kaufmannsgilde, gleich neben dem nicht weniger berühmten Neptunbrunnen. Das Krantor ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Innenbesichtigung der imposanten Marienkirche.

2. Tag: Fahrt nach Elbag/Elbing unweit des Frischen-Haffs gelegen. Besichtigung des Oberländer Kanals, der mehrere Seen verbindet. Das Kanalsystem (Besonderheit sind fünf Rolberge, auf denen die Schiffe zur Bewältigung des Höhenunterschieds von 100 m auf Schienen-Wagen über Land  transportiert werden), ist ein technisches Wunderwerk (unter Denkmalschutz). 2-stündige Schiffsfahrt auf dem Kanal. Weiterfahrt nach Mragowo/Sensburg in Masuren. Hotelbezug für 2 Nächte.

3. Tag: Fahrt durch die Puszcza Piska/Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet Masurens. In Piecki/ Kleinort Besuch des Wiechert Museums im Geburtshaus des Schriftsteller Ernst Wiechert. Weiterfahrt zum Fischerdörfchen Krutyn/Kruttinnen. Stakbootfahrt auf dem Fluss Krutynia mit herrlichen Ausblicken auf die Masurenlandschaft - ein einmaliges Erlebnis. Zwischendurch Mittagessen (inkl.). Fahrt nach Mikolajki/Nikolaiken, das „Venedig des Nordens“, ein Ort mit südlichmediteranem Flair, mit vielen Brücken, Stegen, Booten und einer langen Uferpromenade. Mittelpunkt des Marktplazes mit gepflegten Grünanlagen ist der Brunnen mit dem stilisierten Król Sielaw, dem König der Maränen. Der berühmte Stinthengst (Wappentier von Nikolaiken - mit ihm verbindet sich eine Sage) liegt im Wasser an der Zentrumsbrücke angekettet. Besichtigung der wunderschönen über 150 Jahre alten evangelischen Kirche St. Nikolaus/Kosciól Sw. Mikolaj, die weithin sichtbar ist. Rückkehr zum Hotel.

4. Tag: Fahrt nach Swieta Lipka/Heiligen Linde, dem bekanntesten Wallfahrtsort Masurens, mit seinem beeindruckenden barocken Sakralbau und einer Barockorgel mit beweglichen Figuren von 1721. Das Wahrzeichen der Kirche ist eine Miniatur eines Lindenbaumes mit der Figur der Jungfrau Maria. Das Prunkstück ist die kunstvolle Orgel (mit Orgelkonzert). Weiterfahrt nach Ketrzyn/Rastenburg zur Besichtigung der Wolfsschanze, dem Hauptquartier Hitlers, wo 1944 das Attentat auf den Diktator misslang. Wenn es die Straßenverhältnisse zum abgelegenen Storchendorf Zywkowo/Schewecken zulassen, kurzer Halt dort. Hier lebt im Sommer die größte Storchenkolonie mit über 100 Artgenossen. Fahrt zum Grenzübergang Polen-Russland. Empfang durch die russische deutschsprachige Reiseleitung. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erfolgt die Weiterreise bis nach Kaliningrad/Königsberg. Kaum eine andere Region kann so eine wechselvolle Geschichte bieten wie das Kaliningrader Gebiet, ehemals Ostpreußen. Hotelbezug für 3 Nächte.

5. Tag: Vormittags Stadtrundfahrt Kaliningrad/Königsberg, eine Stadt mit Geschichte! Auf der Kantinsel (früher Kneiphof) Besichtigung des Königsberger Doms, der als einziges Gebäude der alten Innenstadt erhalten geblieben ist und wieder aufgebaut wurde (mit Orgelkonzert), Hinter dem Dom befindet sich das Grab Immanuel Kants. Aber auch die alte Börse, die Luisenkirche (heute ein Puppentheater), die alten Stadttore und das Dramentheater sind Erinnerungen an die belebte Vergangenheit Stadt. Am Nachmittag Fahrt zur Kurischen Nehrung (Russische Seite). Dieser schmale 100 km lange sandige Landstreifen, der das Kurische Haff von der Ostsee trennt und riesige Sanddünen bildet, ist eine einzigartige, wunderschöne Landschaft. In Rybatschij/Rossitten Besuch der Vogelwarte. Wanderung auf den riesigen Sanddünen, wo man „den Sand singen“ hört. Rückkehr nach Kaliningrad zum Hotel.

6. Tag: Ausflug in das westliche Samland mit Besuch des heutigen Marinestützpunktes Baltijsk, dem einstigen Pillau. In Russkoje/Germau wird sowohl von russischer als auch von deutscher Seite der hier Gefallenen des Zweiten Weltkrieges gedacht. Anschließend nach Jantarny/Palmnicken, Hier befindet sich der einzige Bernsteintagebau der Welt – Jantarny heißt übersetzt soviel wie „aus Bernstein“. Besuch des Museums und einer Bernsteinmanufaktur. Anschließend weiter nach Svetlogorsk/Rauschen, dem schönsten Badeort an der samländischen Küste. Rundgang durch den noch gut erhaltener Stadtkern mit Alleen, Villen und Wasserturm. An der Uferpromenade hört man das Rauschen der Ostsee, dem die Stadt ihren deutschen Namen verdankt. Rückkehr nach Kaliningrad zum Hotel.

7. Tag: Fahrt zur russisch-polnischen Grenze. Verabschiedung von der russischen Reiseleitung und Wiedereinreise nach Polen. Empfang durch die polnische Reiseleitung und Fahrt nach Malbork/Marienburg, Residenz des Hochmeisters des Deutschen Ordens im Mittelalter. Besichtigung der Kreuzritterfestung an der Nogat, die größte Burganlage der Welt. Weiterfahrt zum   Kur- und Badeort Sopot/Zoppot an der Ostsee gelegen mit dem längsten Holzsteg Europas. Hotelbezug für 1 Nacht.

8. Tag: Vormittags Besichtigungen in  Gdansk/Danzig. Mit den beiden Ostseestädten Sopot/Zoppot und Ggynia/Gdingen bildet sie die Trójmiasto/Dreistadt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind fast alle im Zentrum gelegen, entweder in der Rechtstadt oder der Altstadt. Die Hafenstadt Danzig spielte in der Geschichte Europas stets eine wichtige Rolle und beeindruckt mit prachtvollen Patrizierhäusern, dem Rathaus und der Altstadt. Weltbekannt sind das Krantor im Hafen sowie der Neptunbrunnen. In der Basilika zu Oliva Besuch eines beeindruckenden Orgelkonzerts. Anschließend etwas Zeit zur freien Verfügung. Danach Transfer zum Flughafen Danzig und Rückflug.

 

 

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