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8 Tage BELGIEN Busreise

Städtereise zu großartigen Metropolen und zu den sieben Wundern Belgiens

8 Tage BELGIEN - Busreise

Städtereise zu großartigen

Metropolen und zu den „sieben Wundern Belgiens“


ÖK B-12008

Belgien war das Zentrum des mittelalterlichen Europas. Der Reichtum der Kaufleute, Kirchen und Klöster schuf historische Bauten und Kunstschätze. Kunsthistoriker sowie Laien geraten ins Schwärmen. Aus diesen künstlerischen Höhepunkten wurden vom Amt für Fremdenverkehr sieben Werke ausgewählt, die „Sieben Wunder Belgiens“. Belgien ist auch ein Land mit vielen Nationalitäten, mannigfaltigen Kulturen und drei Amtssprachen - Flämisch, Französisch und Deutsch. Aber diese Gegensätze passen gut zusammen. Neben dem Kulturreichtum sollte man auch unbedingt die kulinarischen Schätze in Form von landestypischen Spezialitäten wie Schokolade, sortenreiche Biere, Pommes Frites oder Meeresfrüchten probieren.

1. Tag: Fahrt im bequemen Fernreisebus nach Brüssel, der belgischen Hauptstadt. Hotelbezug für 2 Nächte in Brüssel.

2. Tag: Brüssel, belgische Metropole. Führung in einer Chocolaterie, wo die Etappen der Schokoladenzubereitung vom Schmelzen der Schokolade über die Zubereitung und die Füllung, dem Lösen aus der Form bis hin zur Verpackung gezeigt werden, mit Kostprobe. Stadtbesichtigung, u. a. zum Grande Place, dem historischen und architektonischen Herz der Stadt mit den prächtigen Giebelhäusern, zu Fuß zum barocken Rathaus, der Brothalle und der Hubertus-Galerie, kurzer Halt beim legendären Manneken Pis. Rundfahrt vorbei am Justizpalast, dem Triumphbogen, dem zum Wahrzeichen gewordenen Atomium, den Königlichen Treibhäusern sowie durch das EU-Viertel mit Blick auf das moderne Gebäude des Europäischen Parlaments. Danach Besuch des Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique mit einem der sieben Wunder Belgiens, dem Ölgemälde des flämischen Malers Pieter Bruegel „Sturz des Ikarus“. Es ist ca. 1558 entstanden und zeigt eine Szene aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovid. Möglichkeit zu einer Kaffeepause in einem der eleganten Jugendstilcafés.

3. Tag: Antwerpen. Besuch der Stadt an der Schelde mit einem der größten und modernsten Seehäfen der Welt. Stadtbesichtigung. Besuch der Liebfrauenkathedrale mit der Kreuzabnahme von Rubens aus dem Jahr 1612, auch eines der sieben Wunder Belgiens. Das Bild, welches am linken äußeren Flügel des Christophorus zu sehen ist, ist eines seiner berühmtesten Bilder und auch eines der bedeutendsten Meisterwerke der Barockmalerei. Nachmittags Besuch des Rubenshauses, eines repräsentativen Stadtpalais mit Werken des Meisters. Antwerpen gilt weltweit auch als bedeutendster Handelsplatz für Diamanten. Besuch des neuen Diamantenmuseums. Anschließend Fahrt nach Gent und Hotelbezug für 5 Nächte.     ca. 110 km

4. Tag: Gent. Besichtigungen in der wunderschönen Stadt an der Leie. Besuch von Schloss Ooidonk, einem der prächtigsten Schlösser Belgiens. Anschließend Stadtrundgang mit Blick auf das im Jugendstil erbaute Gewerkschaftshaus und das Denkmal von Jacob van Artevelde, der dafür gesorgt hatte, dass Flandern während des Hundertjährigen Krieges weitgehend neutral und damit wohlhabend bleiben konnte. Weiter zum Rathaus mit verschiedenen Baustilen (Gotik und italienische Renaissance) und zum Sint-Baafsplein, dem Herzen der Stadt. Hier, wo Schelde und Leie zusammenfließen, befindet sich der mächtige Belfried, die St.-Bavo-Kathedrale und das Königliche Niederländische Theater. Das schöne Mosaik im Giebel des Theaters stellt Apollo und die Musen dar. Gegenüber befindet sich der Springbrunnen mit einem Porträtmedaillon von Jan Frans Willems, dem Vater der flämischen Bewegung. Ausführliche Besichtigung der St.-Bavo-Kathedrale, in deren Inneren eine Fülle von Kunstwerken zu sehen ist, so z. B. die Rokoko-Kanzel (1745) und ein Gemälde von Rubens „Die Bekehrung des Heiligen Bavo“. Zu einem der sieben Wunder Belgiens zählt das Genter Altarbild „Das Lamm Gottes“, welches im Jahr 1432 von den Brüdern van Eyck geschaffen wurde. Der Altar gilt als Höhepunkt des Werks der „Flämischen Primitiven“ und als Meilenstein der Kunstgeschichte. Es wurde lange restauriert und ist erst jetzt wieder hinter Panzerglas sichtbar. Erklärungen des Altarbildes erhält man durch eine Kopie im Chor-Bereich der Kirche. Besuch des Stadtmuseums von Gent (STAM) auf dem ehemaligen Gelände der Bijloke Abtei.

Fakultativ: Mittagessen in der Brasserie Pakhuis, einer ehemaligen Lagerhalle, die der portugiesische Architekt Pinto zu einer charaktervollen Brasserie umgebaut hat.

Fakultativ: Stadtrundfahrt mit dem Boot auf der Leie - beeindruckendes abwechslungsreiches Stadtbild.

5. Tag: Ausflug Ardennen: Namur/Lüttich/Villers-la-Ville. In Namur Besuch des Provinzmuseums für Alte Kunst. Neben einigen Meisterwerken der Maasländischen Kunst und der größten Gemäldesammlung des Landschaftsmalers Henri Bles befindet sich hier der Schatz von Hugo d‘Oignies, eines der sieben Wunder Belgiens. Weiterfahrt nach Lüttich. Besichtigung der St. Bartholomäus Kirche mit einem weiteren der sieben Wunder Belgiens, dem Taufbecken von Renier de Huy. Das Anfang des 12. Jh. aus Bronze gegossene Taufbecken zeigt die Taufe Christi durch Johannes. Möglichkeit für eine Kostprobe der berühmten Lütticher Waffeln, vom Koch des Fürstbischofs von Lüttich im 18. Jh. erfunden, versüßt durch Puderzucker oder Schokolade. ca. 400km

6. Tag: Oudenaarde/Tournai. Ausflug in das schöne Städtchen Oudenaarde am Fuße der Flämischen Ardennen. Stadtrundgang mit Besuch des beeindruckenden Rathauses, welches für seine berühmten Wandteppiche aus dem 15. bis 18. Jh. bekannt ist. Nachmittags Stadtbesichtigung in Tournai. Besuch der Liebfrauenkathedrale mit dem  Marienschrein des Nikolaus von Verdun, auch eines der sieben Wunder Belgiens. Neben dieser prachtvollen Goldschmiedearbeit soll Verdun auch den Schrein der Heiligen drei Könige im Kölner Dom geschaffen haben.     ca. 158 km

7. Tag. Brügge: Fahrt in die ungekrönte Königin der flämischen Handelsstädte. Stadtrundgang mit Besichtigung der Heilig-Blut-Basilika und dem Rathaus, dem früheren Hanseviertel mit Poortersloge und Altem Zollhaus (Tolhuis). Danach Besuch des Memlingmuseums. Das im 12. Jh. entstandene Hospital mit der erhaltenen Krankenabteilung aus dem 14. Jh. und einer Apotheke beherbergt neben wertvollen Gebrauchsgegenständen auch zahlreiche Kunstwerke aus acht Jahrhunderten. Besichtigung des Reliquienschreins der Hl. Ursula mit sechs Darstellungen aus der Legende der 11 000 Jungfrauen von Hans Memling, auch eines der sieben Wunder Belgiens. Anschließend Bootsfahrt auf den Kanälen von Brügge.  ca. 100 km

Fakultativ: Besuch der Privatbrauerei »De halve Maan« mit Führung und Bierprobe.

8. Tag: Fahrt bis zum Ausgangsort der Reise.

 

 

 

 

 

 

 

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